Die Personzentrierte Haltung


  • stellt den Menschen in den Mittelpunkt und vertraut auf seine Fähigkeiten
  • verzichtet daher bewusst auf »Experten«, Techniken und »Rezepte«
  • ist ein Weg, Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehung von Person zu Person zu fördern

  • kurz gefasst von Peter F. Schmid,  Wegbereiter des Personzentrierten Ansatzes in Europa               



Im Weiteren beschreibt Peter F. Schmid ( †2020) den PZA:


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Die größte Herausforderung für solche Beziehungen: Nicht Methoden und Techniken, sondern einzig die Beziehung von Person zu Person zählt. Nicht »Experten« sind gefragt, sondern feinfühlige und authentische Menschen. Nicht »Helfer«, die sich anmaßen, es besser als andere zu wissen und daher Ratschläge geben zu können, sondern Menschen, die bereit sind, sich ganz auf die Welt eines anderen einzulassen, die versuchen, ihn zu verstehen und zu begleiten, und die dabei selbst bleiben, was sie sind: suchende, verletzliche, um das Gelingen des eigenen Lebens ringende Mitmenschen.

Psychotherapie, Beratung, Gruppenarbeit, Sozialarbeit, Pädagogik, Seelsorge, der Gesundheitsbereich, Wirtschaft, Politik und Kultur sind nur einige Beispiele für Gebiete, auf denen weltweit personzentriert gearbeitet wird. Er ist eine der wissenschaftlich - praktisch wie theoretisch - besterforschten sozialpsychologischen Vorgangsweisen und hat auch andere Verfahren wesentlich beeinflusst. Die mit Abstand größte Zahl von PsychotherapeutInnen in den deutschsprachigen Ländern arbeitet nach dem Personzentrierten Ansatz. Und: Personzentriert arbeiten heißt nicht, nur »Gesprächstherapie« zu machen; personzentrierte Beziehungen schließen das Gespräch ebenso ein wie z.B. die Arbeit mit dem Körper, Aufstellungen oder kreative Ausdrucksformen.>> (aus: pfs-onine.at, Webseite von Peter Schmid)